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Mitgliedergewinnung

Hauptübung 2017 - Menschenrettung hat oberste Priorität

Pünktlich um 16.00 Uhr ertönte die Sirene vom Dach des Rathauses. Zahlreiche Zuschauer, unter Ihnen auch Bürgermeister Sven Haumacher, waren gekommen um die Vorführungen bei der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Notzingen zu verfolgen.
Den Auftakt gestaltete die Kindergruppe der Feuerwehr. Die ganz junge Gruppe mit vielen neuen Mitgliedern baute mit schnellen und geschickten Handgriffen einen Löschangriff nach Feuerwehrstandard auf. Der Spaß dabei war allen ins Gesicht geschrieben, als dann alle drei Löschrohre Wasser abgeben konnten. Die 12 Kinder von der Vorschule bis zum 10.ten Lebensjahr sind eifrig und motiviert bei der Sache und das tolle Ergebnis spricht dabei für sich.
Im zweiten Teil war eine Aufgabe für die Einsatzabteilung vorbereitet. Ein verunglückter Arbeiter musste aus einer Zwangslage gerettet werden. Bei Baumfällarbeiten war er unter umfallenden Baumstämmen begraben worden. Die Mannschaften des mittleren Löschfahrzeuges MLF und des Gerätewagen GW versorgten und betreuten den Verletzten. Sicherten die Einsatzstelle und den Patienten, verschafften sich im Anschluss bessere Zugangsmöglichkeiten und einen größeren Arbeitsraum. Dabei wurden die Bäume mit der Motorsäge an den richtigen Stellen zersägt. Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte die Rettung mit hydaulischem Gerät und unter Zuhilfenahme eines Rettungsbrettes so sicher wie möglich erfolgen.
Die Rettungsmaßnahmen wurden von Kindern in den Klassenzimmern der Grundschule mit verfolgt. Diese konnten aber nicht mehr auf herkömmlichem Weg ins Freie, da das Treppenhaus aus nicht nachvollziehbaren Gründen verraucht war. Der Einsatzleiter und stellvertretende Kommandant Jörg Gutekunst ordnete nach dieser neuen Information und der geänderten Lage sofort die Einsatzstelle, teilte die Kräfte neu ein und forderte Unterstützung nach. Die Kräfte vor Ort starteten unverzüglich die Rettung der Kinder aus den Klassenzimmern über tragbare Leitern. Die Kinder in den höher gelegenen Klassenzimmern wurden dabei einzeln mit Leinen gesichert. Parallel dazu rüstete sich ein Trupp mit Atemschutzgeräten aus. Dieser übernahm die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes.
Als Unterstützung kamen die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr mit dem Löschfahrzeug LF 8 an die Einsatzstelle. Die Aufgabe der Brandbekämpfung wurde von der 18-köpfigen Mannschaft in ruhiger und professioneller Weise gelöst. Die Schlauchleitungen waren schnell gelegt und auch in diesem Durchgang konnte schnell aus drei Löschrohren gelöscht werden.
Kommandant Benjamin Lay erklärte die Maßnahmen für das Publikum und lieferte noch weitere wichtige Informationen rund um die Feuerwehr. Er war, ebenso wie Bürgermeister Sven Haumacher, mit den Leistungen der eingesetzten Mannschaften sehr zufrieden. „Das hohe Interesse in der Bevölkerung ist uns eine große Motivation und spricht für eine sehr gute Wertschätzung unseres Ehrenamtes“ ist sich der Kommandant sicher.
Bei der anschließenden Hocketse im Feuerwehrhaus gab es noch viele Möglichkeiten für gute und interessante Gespräche.


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